Analyse des Atmosphärischen

Rede zur Vernissage
Runhild Wirth hat schon immer gezeichnet. »Ich kenne das gar nicht anders«, erinnert sie sich. Seit sie neun ist, geht sie so den Dingen auf den Grund. Sie erkundet deren Gestalt und versucht, sie festzuhalten. Zeichnen – das ist der unmittelbare und geradezu körperliche Ausdruck eines Abstraktionsprozesses, einer Analyse. Deshalb passt Zeichnen so gut zu dieser Künstlerin.
Auch das Malen bleibt immer Untersuchung einer inneren Struktur, die sich in der Farbe ausdrückt. Denn es ist nicht das fertige Bild oder das große Werk, mit dem Runhild Wirth sich beschäftigt...
Analyse des Atmosphärischen
Serien. Malerei und Zeichnungen von Runhild Wirth
Ausstellung im Kaspar Hauser Forum, Berlin 2007
Palast der Republik, 2007
The Great Train Robbery, 2001